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2. Bundesliga Süd

82:78 nach Verlängerung: Rebound-Dominanz sichert Heimsieg gegen die Sharks

verfasst von VIMODROM Baskets Jena

Foto: @haangmedia

Es war nichts für schwache Nerven am Sonntagnachmittag in Jena. In einer Partie, die eigentlich schon entschieden schien, mussten die VIMODROM Baskets Jena gegen die QOOL Sharks Würzburg über die volle Distanz und darüber hinaus gehen. Am Ende leuchtete ein hart erkämpftes 82:78 (73:73) nach Verlängerung von der Anzeigetafel. Der Schlüssel zum Erfolg lag dabei in einer erdrückenden Überlegenheit unter den Körben und Nervenstärke in der „Overtime“.

Jena dominiert, verliert den Faden – und findet ihn wieder

Dabei sah es lange nach einem souveränen Heimsieg aus. Das Team von Trainerin Sandra Rosanke startete offensiv stark in die Partie. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (24:23) zogen die Baskets im zweiten und dritten Abschnitt die Daumenschrauben an. Mit einer scheinbar komfortablen 11-Punkte-Führung (62:51) ging es in den Schlussabschnitt.

Doch die Gäste aus Würzburg gaben sich nicht geschlagen. Angeführt von Kathleen Anne Hill, die als Dirigentin glänzte (12 Assists), und den treffsicheren Johanna Michel und Mia Wiegand (je 15 Punkte), starteten die Sharks eine Aufholjagd. Jena verlor im Angriff kurzzeitig den Rhythmus, erzielte im vierten Viertel nur 11 Zähler und musste zusehen, wie Würzburg das Spiel mit einem 22:11-Lauf zum 73:73 ausglich. Verlängerung.

Herrschaft unter den Brettern

In den zusätzlichen fünf Minuten zeigten die Gastgeberinnen jedoch Charakter. Wo im vierten Viertel die Hände zitterten, war nun der absolute Wille zu spüren. Der entscheidende Unterschied über die gesamte Spielzeit war die physische Präsenz: Jena gewann das Rebound-Duell mit 46:26 fast schon absurd deutlich.

Besonders Cianna Gloster war unter dem Korb nicht zu stoppen. Mit einem beeindruckenden Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds (davon allein 7 offensiv!) schenkte sie ihrem Team immer wieder zweite Chancen. Diese „Second Chance Points“ (17 für Jena, nur 6 für Würzburg) brachen den Gästen am Ende das Genick.

Robertsen und Walker als Dauerbrenner

Offensiv war es der Tag der Taylor Robertsen. Die Scharfschützin der Baskets lief heiß und versenkte 6 ihrer 12 Dreierversuche für insgesamt 22 Punkte. Auch Marta Miscenko lieferte eine Gala-Vorstellung ab: Mit 16 Punkten und 12 Assists steuerte sie das Spiel fast nach Belieben und verpasste ein Triple-Double nur knapp.

Ein Sonderlob verdiente sich zudem Laila Walker. Sie stand fast 43 Minuten auf dem Parkett, erzielte 17 Punkte und war defensiv überall zu finden (6 Steals). Ihre Energie war sinnbildlich für den Sieg: Nicht immer schön, aber mit immensem Einsatz erzwungen.

Die VIMODROM Baskets bewiesen, dass sie auch gewinnen können, wenn der Gegner besser wirft (Würzburg traf 46% aus dem Feld, Jena nur 38%). Sie gewannen das Spiel durch Ballbesitz-Management – nur 9 Ballverluste gegenüber 17 der Gäste – und den unbedingten Willen beim Rebound.


Das Spiel in Zahlen

VIMODROM Baskets Jena:

  • Topscorer: Robertsen (22), Walker (17), Miscenko (16), Gloster (14), Schwarz (13).

  • Top-Stats: Gloster (13 Rebounds), Miscenko (12 Assists), Walker (6 Steals).

QOOL Sharks Würzburg:

  • Topscorer: Michel (15), Wiegand (15), Hill (12), Wenemoser (12).

  • Top-Stats: Hill (12 Assists).

Viertelergebnisse: 24:23 | 22:16 | 16:12 | 11:22 | OT: 9:5

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