TuSLi | Weihnachtswunder in der Goethe-Halle
Mit weihnachtlicher Stimmung bei Glühwein und Waffeln zelebrierten die zahlreichen TuSLi-Fans das Weihnachtswunder der 2. DBBL: einen langersehnten Sieg! Zu Gast waren die Damen des Hürther BC und ihr beeindruckender Fan-Block. Nach einer zunächst ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang es unserem Team schließlich, mit einem Spielergebnis von 77:58 vor der Weihnachtspause noch einmal wichtige Punkte zu sammeln.
Erste Halbzeit legt den Grundstein
Mit einer starken Leistung im ersten Viertel zeigten sich zunächst folgende Tendenzen: Es würde ein schnelles Spiel werden, die Gäste hatten Kampfgeist und strategische Spielzüge im Gepäck und vor allem würde es ein konsequentes und konzentriertes Auftreten erfordern, um die Hürtherinnen zu schlagen.
Nachdem das erste Viertel mit 20:14 gewonnen werden konnte, wusste Headcoach Sven Schultze in Vertretung für Sasha Tarasava Anpassungen vorzunehmen, um das Team ins Spiel finden zu lassen, um so im schnellen Spiel Ruhe zu bewahren. Mit gelungenen Abschlüssen und viel Druck in der Defensive konnte ein Spielstand von 36:27 zur Halbzeitpause hergestellt werden.
Punkte-Regen im dritten Viertel
Nach der Halbzeitpause tritt das Team geschlossen auf das Spielfeld zurück und zeigt eine Performance, die uns in Erinnerungen an den Wiederaufstieg schwelgen ließ: Mit taktischen Spielzügen konnten schnelle Punkte erzielt werden, mit einer Dominanz an der Dreierlinie brillierten einzelne Spielerinnen wie Chiara Dröll und Emma Rhein und vor allem Freiwürfe wurden sicher verwandelt. Auch im letzten Viertel setzten die Spielerinnen erneut Akzente, doch auch die Gäste ließen nicht ab und erzielten mit Präzision immer wieder beeindruckende Abschlüsse.
Am Ende bejubelten die TuSLi-Fans ihr Team zum 77:58-Sieg und freuten sich über wichtige Punkte. Top-Performerin wurden Lilli Schultze mit 17 Punkten, Chiara Dröll mit 12 Punkten und Emma Rhein mit 9 Punkten.
Bilanz nach der Hinrunde
Mit 5/12 gewonnenen Spielen ordnet sich unser Team in der Tabellenmitte ein und sichert so gute Voraussetzungen für die Rückrunde. Die derzeitigen Anführerinnen der Tabelle bleiben dabei auch in der Rückrunde eine tendenziell unschlagbare Kraft (hierbei gilt es aus den beiden ersten Partien der Rückrunde mit einer besseren Korbbilanz hervorzugehen). Vor allem die Hinrunden-Partien gegen Oberhausen (58:61), BonnRhöndorf (62:63) und AstroLadies (62:69) zeigten potenzielle Revenge-Möglichkeiten in der Rückrunde, die es zu realisieren gilt. Und die gewonnenen Hinrundenspiele gilt es ebenso auch in der Rückrunde für sich zu entscheiden, um so das Saisonziel zu erreichen: auf gar keinen Fall Playdowns – doch die Hinrunde machte hier bereits Hoffnung.