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2. Bundesliga Nord

Tigers liefern im ersten Heimspiel ab

verfasst von neuss@dbbl.de

Marija Ilic und Claire Sutherland-Case führen die TG Neuss Tigers beim 82:74-Sieg über die Talents Bonn/Rhöndorf an.

Ihr erfolgreicher Wurf zum 78:71 ebnete den Tigers den Weg zum wichtigen Heimsieg über die Talents Bonn/Rhöndorf: Kapitänin Inga Krings. Foto: Andreas Woitschützke

Ganz ehrlich, nach der 58:82-Niederlage zum Saisonauftakt beim Eimsbütteler TV hätten zur Heimpremiere gegen die Talents Bonn/Rhöndorf sicher nur die Wenigsten auf einen Sieg der Neusserinnen gewettet. Doch weil die 2. Toyota DBBLNord immer für eine Überraschung gut ist, erbeuteten die Tigers einen wertvollen 82:74-Erfolg (Halbzeit 47:39).

Die dafür fällige virtuelle Verdienstmedaille heftete Coach Björn Weber gleich der ganzen Mannschaft ans Revers: „Alle haben ihren Beitrag geleistet, denn wir sind ein Team und kein zusammengewürfelter Haufen von Individuen.“ Aber natürlich stachen aus der Truppe einzelne Spielerinnen heraus: So markierte Marija Ilic in 35:18 Minuten auf dem Court 25 Punkte und war immer dann zur Stelle, wenn es wichtig wurde. Gleiches galt für Claire Sutherland-Case, die in insgesamt 34 Spielminuten mit 24 Punkten und zehn Rebounds sogar ein Double-Double auflegte. Zweistellig machte es auch Johanna Huppertz mit elf Punkten in 33:10 Minuten.

Weil aber auch die jungen Gäste in Lisanne Räwer-Tanguep (23 Punkte/9 Rebounds), Zoe Perlick (11 Punkte), Lara Brinkmann und Marissa Koopmann (je 10) über ordentlich Qualität im Kader verfügen, blieb es bis zum Schluss eng. Die erfahrene Inga Krings war es schließlich, die knapp zwei Minuten vor Schluss mit ihrem Dreier zum 78:71 den entscheidenden Stich setzte. Die restlichen vier Punkte steuerte Marija Ilic zu.

Trotzdem ist Weber froh, wenn Aisha Traore in Neuss ihre Arbeit aufnehmen kann. Die 1,93 Meter große Centerin aus New York „…gibt uns am Brett mehr Tiefe“, ist der Coach überzeugt. Darum hofft er, dass sie am Samstag bei den mit zwei Siegen gestarteten ChemCats Chemnitz dabei sein kann. „Denn das wird super, super, super schwer. Das ist ein ganz abgezocktes Team.“

Aber Potenzial sieht er auch in seiner Mannschaft. „Da ist noch viel Luft nach oben.“ Und er setzt darauf, dass schon einiges mehr ginge, „wenn wir nur mal zwei, drei Wochen richtig trainieren könnten. Das war bisher aufgrund unserer personellen Probleme nämlich noch nicht möglich.“

Auszug aus Artikel auf NGZ-Online vom 07.10.2024

 

 

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