Tigers berauben sich selbst ihrer Chancen gegen Bielefeld
Mit der schmerzlich deutlichen 51:71-Heimniederlage (Halbzeit 23:39) gegen Bielefeld haben sich die Tigers für das Rückspiel in Bielefeld in eine schwierige Ausgangsposition gebracht.

Unermüdlich im Einsatz für sein Team – Tony the Tiger Fotos: Wolfgang Rommerskirchen
Die Hoffnung auf einen Sieg war im Grunde schon nach dem mit 12:28 verlorenen ersten Viertel dahin. Von Beginn an gerieten die Tigers in die Defensive, lagen in der vierten Minute mit 2:11 zurück. Obwohl die nur zu acht angetretenen Gäste ohne die reaktivierte US-Amerikanerin Olivia Nash und die angeschlagene Centerin Larissa Ellermann auskommen mussten, dominierten sie die erste Hälfte und lagen zur Pause mit 16 Punkten vorn (23:39).
Die Dominanz der Bielefelderinnen zeigt sich deutlich mit Blick auf den Statistikbogen: Der wies für die Lady Dolphins am Ende 40 Rebounds aus, für die Tigers dagegen nur 26 (davon 10 von Jasmine Elder). Insgesamt nur elf begangene Fouls zeugen nicht unbedingt von einem Neusser Kampf auf Biegen und Brechen. Dazu kam eine geradezu unterirdische Freiwurfquote von 36 Prozent (5/14). So standen die Gäste in 40 Minuten nur vier Mal an der Freiwurflinie.
Dass die Tigers nach dem verheerenden ersten Viertel für den Rest der Begegnung auf Augenhöhe agierten (39:43), hat die Niederlage auch nicht mehr verhindern können, trotz eines 9:0-Laufs kurz vor Schluss des letzten Viertels. Im Rückspiel in Bielefeld kann es für die Tigers nun nur noch darum gehen, sich mit Anstand aus der Affäre zu ziehen.
Auszug aus Artikel auf NGZ-Online vom 06.04.25