New Basket Oberhausen feiern wichtigen Sieg
Ganz wichtiger Sieg für die New Basket Oberhausen. Das Auswärtsspiel beim Hürther BC gewann die Mannschaft von Nicole Telke und Ralf Weßlowski mit 50:45 (27:34) dank einer kämpferischen Leistung. Damit gelang nicht nur der zweite Sieg in Serie, sondern auch ein wichtiger Sieg ohne die verletzte Delia Moore.
Bange Blicke gab es unter der Woche, als die US-Amerikanerin ins MRT geschoben wurde. Beim Heimsieg gegen die Avides Hurricanes bekam sie einen Schlag vor das Knie und auch wenn sie da noch mal zurück aufs Feld kam, gut fühlte es sich nicht an. Spät die Entwarnung: Das Kreuzband ist intakt und dennoch wird die Bänderverletzung dafür sorgen, dass sie mehrere Wochen fehlen wird. Umso wichtiger war es nun beim Hürther BC, der einzigen Mannschaft ohne Sieg, trotzdem einen Erfolg einzufahren. „Offensiv fehlen uns ihre Punkte natürlich, aber wir haben den Kampf angenommen“, freut sich Weßlowski.
Den etwas besseren Start erwischten die Gäste, die Lucy Krocker für Moore in die erste Fünf stellten. Auf den kleinen Positionen waren wie gewohnt Jarla Müller und Lily Wilke, auf Vier und Fünf Laura Kindelan Lohse und Maja Manten, letztere spielte die kompletten 40 Minuten durch. Ihre Punkte waren zum 27:24 auch die letzten im zweiten Viertel, ehe Hürth kurz heiß lief. Mit einem 10:0-Lauf stellten sie die deutlichste Führung des Spiels her.
„Da haben wir uns in die Pause gerettet und dann die Härte angenommen“, erklärt Weßlowski. Hürth wollte NBO den Schneid abkaufen, die Gäste hielten nun aber dagegen. Es entstand kein Leckerbissen, aber Oberhausen war zurück im Spiel. Müller gelangen nach drei Minuten die ersten Punkte des Viertels, Neuzugang Pauline Teßmer gelang es, inklusive des Bonuswurfs zum Viertelende auszugleichen.
Es blieb auch in den letzten zehn Minuten eine Partie, in der es immer um einen Ballbesitz ging. Keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen, Hürth ging durch Jenny Wiesen Mitte des Viertels aber noch einmal in Führung. Müllers (und damit insgesamt bei NBO) zweiter Dreier, gut eine Minute später, bedeutete das 46:45. Sie legte dann auch Teßmers Mitteldistanzwurf zum 48:45 eine halbe Minute später auf. In den letzten 90 Sekunden verlegte Sara Schmitz erst einen Korbleger, dann zwei Freiwürfe. Auch Greta Mengelkamps Dreier ging daneben, Schmitz blieb nichts anderes übrig, als Manten zu foulen. Sie blieb eiskalt von der Linie und tütete damit den siebten Saisonsieg ein.