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2. Bundesliga Nord

New Basket Oberhausen bringen Sieg aus Elmsbüttel mit

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Die junge 2. Bundesligamannschaft der New Basket Oberhausen sicherte sich durch einen 70:65-Sieg gegen den Eimsbütteler Turnverband vergangenen Sonntag den siebten Tabellenplatz der Bundesliga Nord.

In einer über vierzig Minuten hinweg spannenden Partie mit unzähligen Führungswechseln behielt das Team unter Nicole Telke und Ralf Weßloswki letztendlich den kühleren Kopf und die bessere Hand. „Das war ein grandioser Sieg und ein perfektes erstes Viertel“, freute sich Weßlowski nach Ablauf der Spielzeit. „Das Spiel war hart, steinhart“, ergänzte Jarla Müller, die Kapitänin der Mannschaft aus Oberhausen.

Angereist waren die Oberhausenerinnen am frühen Sonntagmorgen mit dem Zug. In der Hansestadt angekommen, verkehrten die New Baskets in einem Café und tankten noch einmal ausreichend Energie für die anstehende Begegnung. Anfangen durften dann um 16 Uhr Jarla Müller, Maja Manten, Laura Kindelan Lohse, Lucy Krocker und die US-Amerikanerin Delia Moore, die nach einer langen Verletzungspause zum ersten Mal wieder das Parkett betrat. Auch die ersten Zähler konnten die New Baskets nach knapp 14 gespielten Sekunden auf ihrem Konto verbuchen. Ein Korbleger nach gewonnenem Sprungball von Jarla Müller sorgte für die schnelle Führung. Zwei getroffene Freiwürfe von Kindelan Lohse und zwei Punkte von Maja Manten brachten den gegnerischen Head Coach dazu, die zuvor noch geschonte Spanierin Paula Alvarez Llorian auf das Spielfeld zu schicken. Eben jene verwandelte kurz darauf zwei Dreipunktewürfe für die Gastgeberinnen aus Hamburg. Während der ersten Spielhälfte konnte sich keine der beiden Mannschaften so wirklich absetzen, weshalb NBO zur Halbzeit mit nur einem Punkt führte (36:35).

Entscheidend sollte dann das dritte Viertel werden. „Eimsbüttel kam konzentrierter und besser aus der Halbzeit raus“, erinnerte sich Müller während Aufbauspielerin Lily Wilke lacht: „Immer dieses verflixte dritte Viertel.“ Der ETV baute sich dadurch eine Führung von sieben Punkten auf, bevor Oberhausen dann doch noch einmal die Kurve bekam. „Es war wichtig, dass wir zurückgekommen sind und gut zu Ende gespielt haben. Es hätte sonst auch echt übel für uns werden können“, so Weßlowski. Delia Moore fand im Anschluss an die Partie die passenden Worte für den kurzen Wackler der Oberhausenerinnen zu Beginn des dritten Viertels: „Es geht nicht darum, wie du anfängst, es geht darum, wie du aufhörst.“

Nach einem körperlichen Kampf innerhalb der letzten zehn Minuten und einer 68:65-Führung endete das Spiel schließlich mit dem letzten Wurf für die Oberhausenerinnen. Diesmal war es Pauline Teßmer, die allein nur wenige Zentimeter vor der Dreierlinie stand, den Ball bekam und abdrückte. Zwei Zähler und das Ertönen des Schlusssignals später, stürmten die Oberhausenerinnen das Feld. „Der vielleicht schönste Sieg dieser Saison“, waren sich einige von ihnen im Nachhinein einig.

Mit zwei für das Tabellenrennen wichtigen Punkten verabschiedeten sich die Oberhausenerinnen im Anschluss von der Hafenstadt. Im Gepäck: Erleichterung, Erschöpfung und Stolz. Denn anders als in vergangenen Begegnungen riefen die New Baskets trotz eines kurzen Einbruchs zu Beginn der zweiten Hälfte konstant ihre Leistungen ab. „Wir haben uns nicht überrollen lassen“, sollte das Statement dieses Abends bleiben.

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