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2. Bundesliga Nord

NBO sammelt trotz Niederlage Selbstvertrauen für die Playdowns

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Oberhausen. Gegen die Chemcats Chemnitz war letztlich kein Kraut gewachsen für den Aufsteiger aus Oberhausen. Aber die Leistung stimmte unterm Strich.

Die New Baskets Oberhausen unterlagen am vorletzten Spieltag der zweiten Bundesliga Basksetball den Chemcats Chemnitz. Das 48:72 (30:33) war über weite Strecken (des Spiels und der Schiene) allerdings völlig in Ordnung und gibt Selbstvertrauen für die Playdowns. Bis dahin steht aber noch einiges an Belastungssteuerung und Arztbesuchen auf dem Programm.

Denn so viel ist durch die Ergebnisse des Wochenendes klar: NBO kann am letzten Spieltag nur noch auf Platz zehn bleiben oder Platz neun erklimmen. Playoffs sind wegen der direkten Vergleiche kein Thema mehr, es geht also um den Gegner in der ersten Runde und um das Heimrecht im zweiten Rückspiel im Abstiegsmodus.

Gegen den Tabellendritten Chemnitz gelang ein guter Start. Die ersten Punkte von Erin Stroberg beantwortete Lauren Fech mit einem erfolgreichen Dreier. Insgesamt traf sie sechs von neun Würfen von außerhalb und hat damit hoffentlich ihren Rhythmus gefunden. Das erste Viertel war ein Hin und Her, Maja Manten stellte nach sechs Minuten auf 8:11, Chemnitz beendete den ersten Abschnitt jedoch mit 18:14.

Auch im zweiten Viertel ließ sich keine Mannschaft abschütteln, NBO war zeitweise mit zwölf Punkten im Hintertreffen, doch bis zur Halbzeitsirene kämpften sie sich mit einem 11:2-Lauf wieder auf 30:33 ran. „Wir kriegen diese Läufe immer mal wieder, aber es werden weniger. Insgesamt sind wir aber noch nicht gefestigt genug“, weiß Trainer Ralf Weßlowski.

Nach der Pause drehte die Mannschaft von Nicole Telke und ihm jedoch noch einmal auf. Manten und Lucy Krocker gelangen zwei schnelle Treffer und NBO war sogar wieder in Führung. „Dann kamen aber ein paar Dinge zusammen…“, weiß der Trainer. Zum einen ein sportlicher Lauf der Gastgeberinnen, dann eine unangenehme Verletzung von Lisa Spießbach, die sich einen Cut knapp unter dem Auge zuzog. „Das war natürlich ein Schock“, weiß er. Spießbach wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.

NBO verlor jetzt aber den Rhythmus und fand ihn bis zum Ende nicht wieder. „Wir wollten es irgendwie versuchen“, ist Weßlowski mit der Gegenwehr insgesamt betrachtet zufrieden, auch wenn es am Ende dann doch noch deutlich wurde.

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