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2. Bundesliga Nord

NBO: Harter Kampf gegen Leverkusen – „Das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider“

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Die 2. Bundesligamannschaft der New Basket Oberhausen konnte sich nach langem und hartem Kampf gegen die Wings Leverkusen zwar nicht mit zwei Punkten belohnen und verlor 67:104, sammelte jedoch einiges an Selbstbewusstsein für die kommenden Begegnungen und bot ein über drei Viertel hinweg spannendes Spiel für ihre Zuschauerschaft in der Sporthalle Ost.

Mit enormem Kampfgeist und einer Menge Motivation starteten Lily WilkeJarla MüllerLaura Kindelan LohseMarina Krnjajski und Maja Manten für NBO in die Partie. Das Ziel der Coaches und ihren Spielerinnen war im vorhin klar kommuniziert und verinnerlicht worden: Die Schmach des Rückspiels gegen Bochum in der Woche vor der Partie sollte abgehakt und vergessen gemacht werden. „Wir mussten auf die hohe Niederlage eine Reaktion zeigen, und das hier war die richtige“, ist Co-Trainer Ralf Weßlowski nach Ablauf der Zeit stolz auf seine Schützlinge.

Nach Eröffnung war es Leonie Kampes, die den ersten Korb für ihr Team erzielte. Maja Manten antworte jedoch schnell darauf und glich für die New Baskets aus. Die ersten zehn Minuten entwickelten sich zu einem Ping-Pong-Spiel, bei welchem es immer wieder die geordnete Defensive der Oberhausenerinnen war, die die Mannschaft unter Patrick Reusch ärgerte, Zeit von der Uhr nehmen und hin und wieder auch mal einen schnellen Gegenangriff einleiten konnte.

20 Sekunden vor Ende des ersten Viertels lagen beide Teams noch gleich auf, bis die US-Amerikanerin, Kendra Parra, drei Sekunden vor der Viertelpause einen ihrer insgesamt fünf Dreipunktewürfe verwandelte (21:24). Dennoch hielten die Oberhausenerinnen über weite Strecken des Spiels gegen ihre Konkurrenz mit. „Wir haben gut gearbeitet, die individuelle Stärke von Leverkusen entschied in der zweiten Hälfte das Spiel“, resümierte Weßlowski.

Trotz der hohen Niederlage handelte es sich in der Sporthalle Ost insofern um ein besonderes Spiel, als dass die Fans der Oberhausenerinnen sich nach unerwartet enger Partie doch noch dazu entschieden, die Trommeln abzustauben und das junge Team bis zur letzten Sekunde anzufeuern. Es war ein anderes Spiel als das, was die Zuschauer noch beim Derby in und gegen Bochum gesehen hatten. Es stand ein Team auf und neben dem Parkett, welches unermüdlich um jeden Ball, um jeden Angriff, um jeden Punkt zu kämpfen versuchte. Es war eine Art des Zusammenspiels, die im bisherigen Verlauf der Saison nur selten gesehen wurde.

„Am Ende haben wir zu hoch verloren, das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider“, so Weßlowski. Vielleicht waren es keine zwei Punkte, vielleicht war es nicht der Sieg, der im Kampf um den wichtigen Tabellenplatz gebraucht wird. Dafür war es eine Vorstellung der New Baskets, die zeigte, welches Potenzial in diesem Team noch schlummert und nun so langsam geweckt werden könnte.

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