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2. Bundesliga Nord

NBO feiert klaren Heimerfolg, aber: „Wir sind noch nicht konstant genug“

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Ein ungefährdeter Heimsieg stand am Ende zu Buche. Die New Basket Oberhausen gewannen in der 2. Bundesliga mit 71:48 (39:15) klar und deutlich gegen den Hürther BC und fanden auch in der zweiten Halbzeit, als sie es etwas schleifen ließen, immer wieder rechtzeitig die Antwort, um die Partie nie mehr so richtig spannend werden zu lassen. NBO hat damit nach neun Spielen vier Siege auf dem Konto und geht selbstbewusst in die verbleibenden drei Partien des Kalenderjahres.

NBO musste dabei umbauen. Lisa Spießbach und Kira Baseler fielen kurzfristig aus, Centerin Lina Lieckfeld stand nach der Pause unter der Woche zwar im Kader, aber nicht in der ersten Fünf. Die gestaltete sich auf den kleinen Positionen erneut mit Lily WilkeJarla Müller und Delia Moore. Dazu startete wie gewohnt Maja MantenLaura Kindelan Lohse rückte in die Startaufstellung. Müller legte als Erste den Ball in die Reuse, Moore traf aus der Distanz und Kindelan Lohse aus der Mitteldistanz.

NBO war Mitte des Viertels das erste Mal zehn Punkte vor (15:5) und hatte bis zum Viertelende mit 24:9 fast schon alles klar gemacht. Den Gästen aus Hürth war das Fehlen wichtiger Spielerinnen anzumerken, offensiv entwickelten sie von sich aus nie genügend Gefahr, um NBO ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Keine Hürther Spielerin kam am Ende auf eine zweistellige Punkteausbeute, 28 Prozent aus dem Zweipunktebereich, 19 Prozent aus der Distanz und 58 Prozent von der Freiwurflinie sind einfach zu wenig und hätten wahrscheinlich noch weniger Punkte bedeutet, wenn die Mannschaft von Nicole Telke und Ralf Weßlowski nicht so sorglos mit dem Ball umgegangen wäre. 26 Ballverluste waren es am Ende, zur Halbzeit gab es schon 14 Geschenke und Hürth kam trotzdem nur auf 15 Punkte. „Das ist absolut nicht nötig“, ärgert sich Weßlowski.

Ärgerlich ist die hohe Anzahl vor allem, weil die 52 Ballverluste in den letzten beiden Spielen nicht durch den enormen Druck der Gegner zu Stande kamen, sondern insbesondere in dieser Partie die fehlende Spannung der Grund war. Moore war im Abschluss die klar beste Spielerin der Halle, verlor aber auch alleine sieben Mal die Kugel. „Wir sind auf jeden Fall besser als letztes Jahr und haben auch nicht mehr ganze Viertel, wo nichts mehr geht. Aber wir sind noch nicht konstant genug, das über das ganze Spiel zu schaffen“, gibt Weßlowski einen Erklärungsansatz.

Auffällig ist auch gegen Hürth gewesen, dass alle Spielerinnen individuell einen Sprung zur Vorsaison gemacht haben. Manten wühlte sich unter dem Korb wieder zu 14 Punkten und 19 Rebounds und auch Müller machte mit 13 Punkten, zwei Vorlagen, sieben Rebounds, einem Block und vier Ballgewinnen bei keinem einzigen Ballverlust eine blitzsaubere Partie. „Wir können sie nicht größer machen, aber athletisch sind wir besser geworden und haben auch mehr Selbstvertrauen als letztes Jahr“, findet Weßlowski.

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