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2. Bundesliga Nord

Nach 67:61-Sieg: NBO etabliert sich im Tabellenmittelfeld

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Oberhausen. Der 67:61-Erfolg über die AstroLadies Bochum hat gezeigt: New Basket Oberhausen gehört ins Mittelfeld der 2. Damenbasketball Bundesliga.

19,9 Sekunden waren noch zu spielen, als New Basket-Coach Nicole Telke eine Auszeit nahm. Ihre Mannschaft führte mit 67:61 gegen die AstroLadies Bochum und ganz sorgenfrei, dass sich das Muskelgedächtnis aus dem Chemnitz-Spiel meldete, als NBO dramatisch den Sieg verspielte, wirkte NBO nicht. Ohne die kurz vorher ausgefoulte Delia Moore ging der Einwurf im Vorfeld von Lucy Krocker zu Lina Lieckfeld und die wirkte einigermaßen überrascht, dass Bochum nicht die Uhr stoppen wollte und sich mehr oder minder ergab. Vielleicht hatte Bochums Coach Mario Zurkowski auch das erkannt, was sich in Oberhausen noch etablieren muss: NBO gehört ins Mittelfeld der 2. Damenbasketball Bundesliga.

Dabei war beim 67:61 (38:33)-Sieg bei weitem nicht alles gut. „Viel ist ihnen im dritten Viertel ja auch nicht gelungen und das war das schwächste aller Zeiten“, dürften die zehn Minuten nach der Pause noch einmal intensiv geschaut werden. NBO gelang offensiv in der Phase so ziemlich gar nichts. Zwei schnellen Freiwürfen von Lieckfeld legte Laura Kindelan Lohse Mitte des Viertels einen erfolgreichen Sprungwurf nach – ansonsten sprang nicht mal mehr ein Freiwurf rein.

Bochum machte gut Druck, Moore hatte in der Phase damit zu kämpfen, sowohl den Ball nach vorne zu bringen als auch dann das Ruder mit ihren Punkten herumzureißen. Die Mannschaft wirkte hilf- und mutlos, die AstroLadies vielleicht schon mit einem halben Gedanken beim Heimspiel gegen Lichterfelde am Sonntag. Denn trotz schwacher Quote von der Dreier- (2/18) und Freiwurflinie (17:29) ging es mit einer 46:42-Führung in die letzten zehn Minuten. „Wir spielen immer noch nicht konsequent zu Ende. Daran müssen wir arbeiten. Aber immerhin haben wir auch ohne Offense noch eine gute Defense gespielt“, findet Ralf Weßlowski.

Dort kämpften sich Moore und Maja Manten dann endlich durch die sehr undurchsichtige Linie der Unparteiischen und an die Foullinie zum Ausgleich. Lieckfeld und Manten komplettierten einen 8:0-Lauf und gestalteten die Partie wieder offen. Faith Dut nutzte ihre Größe, um Bochum nach zweieinhalb Minuten zu Punkten zu verhelfen. Doch es war eine Minute später Moores frecher Dreier zum 53:48 und wieder eine Zeigerumdrehung danach der von Jarla Müller zum 56:48, die sich fünfeinhalb Minuten vor dem Ende trotzdem schon wie die Entscheidung anfühlte. Bochum kam nun zwar offensiv wieder in einen Rhythmus, doch auch NBO fand immer wieder einen Weg zu Punkten und damit auch zum fünften Saisonsieg im vorletzten Auftritt des Jahres.

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