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2. Bundesliga Nord

Derbysieger, Derbysieger, hey, hey! ETV bezwingt die Hurricanes

verfasst von ETV@DBBL.de

Am Ende wurde es noch mal stürmisch, doch sie hielten dem Gegenwind stand: Die Basketball-Damen des Eimsbütteler TV haben erneut zu Hause das Nordderby gegen die Hurricanes Rotenburg gewonnen – ein ganz wichtiger Sieg für den weiteren Saisonverlauf.

Es war kein glanzvoller, aber doch verdienter Erfolg der Korbjägerinnen aus dem Herzen Hamburgs, die damit ihre Saisonbilanz auf 3/3 Siege ausglichen. In einer mit rund 250 Zuschauern wieder rappelvollen Sporthalle Hohe Weide erwischten sie einen Start nach Maß, lagen schnell mit 8:1 in Führung. Lag es daran, dass mit Paula Alvarez und Barbara Calvinho erstmals zwei gelernte Point Guards in der Starting Five standen?

Wie auch immer: Die Führung resultierte aus fein herausgespielten, offenen Würfen – und sie wuchs in der Folgezeit auf 17:6 (8. Minute). Entscheidend daran beteiligt: Paula Alvarez, die sonstige Ideen- und Assistgeberin, die diesmal als ETV-Topscorerin fungierte. 12 ihrer am Ende 22 Punkte hatte die Spanierin bis dato bereits erzielt. Herausragend, allerdings keine Ausnahme waren zudem die neun Rebounds (fünf am offensiven Brett), die die nur 1,71 Meter große Spanierin insgesamt zum Boxscore beitrug.

Nach dem Halbzeitstand von 28:23 vergrößerten die Hamburgerinnen das Punktepolster bis zur letzten kleinen Pause wieder auf zehn Zähler (46:36), auch dank der Ex-Rotenburgerin Leonie Rosemeyer, die 16 Punkte für den ETV und gegen ihr ehemaliges Team erzielte. Im Schlussviertel hingegen wurde die Luft noch mal dünner für die ETV-Damen: Schon früh war die Teamfoulgrenze erreicht, was die Hurricanes oft an die Freiwurflinie und noch mal bis auf drei Punkte (48:45) heranbrachte. Am Ende sollte es für die Rotenburgerinnen trotz der Leistungen von Nele Gleitsmann (19 Punkte) und Pia Mankertz (12; 10/12 Freiwürfen) aber nicht zur Wende reichen.

„Wir haben uns selbst etwas in Schwierigkeiten gebracht, sind dann aber fokussiert geblieben und haben unseren Vorsprung über die Zeit bringen können“, sagte ETV-Headcoach Sascha Leutloff nach der richtungsweisenden Partie. Zwar hob auch er „die sehr guten individuellen Leistungen von Paula und Leno“ hervor, betonte aber auch: „Wir haben als Team sehr gut verteidigt und gereboundet. Das war am Ende der Schlüssel zum Sieg.“

Der ETV Hamburg kletterte durch den Erfolg auf Tabellenplatz sieben und bekommt es nun mit zwei Erstligaabsteigern zu tun. Erst geht es am kommenden Wochenende zu den zweitplatzierten Wings Leverkusen, dann kommt der Spitzenreiter Göttingen an die Hohe Weide. Die Partie gegen die Veilchen am 6. Dezember (18 Uhr) wird eingerahmt in eine Charity Aktion zugunsten krebskranker Kinder und der ETV-Basketballjugend.

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