Aufholjagd endet ohne Erfolg im ersten Heimspiel
Aufholjagd endet ohne Erfolg
Am Samstagnachmittag begrüßten wir das Team der New Basket Oberhausen zum 2. DBBL-Debüt nach unserem erneuten Aufstieg zur ersten Heimpartie der Saison. Was sich den ZuschauerInnen bot, war dabei schon fast Blockbuster-würdig.
Nach einem ausgeglichenen Start in die Partie versetzten die Gäste unserem Kooperationsteam einen ordentlichen Dämpfer und führten lange sogar zweistellig. Bis unser Dream-Trio, bestehend aus Emma Rhein, Mia Briesemeister und Greta Scholle, das Spiel in letzter Minute noch in eine ganz andere Richtung lenkten. Trotz makelloser Aufholjagd reichte es am Ende in den letzten Sekunden nicht und die Gäste feierten einen knappen 61:58-Sieg.
Niederlage schon im zweiten Viertel?!
Nachdem das erste Viertel erfolgreich mit Punkten von Lilli Schultze begann und durch Top-Performances ihrer Teamkolleginnen ergänzt worden war, schien zunächst ein Spiel auf Augenhöhe zu beginnen. Doch der Trend blieb nicht bestehen: Ein sehr geringes Scoring auf beiden Seiten versetzte die Partie in eine ganz neue Geschwindigkeit, die die NBO-Damen auszunutzen wussten. Im dritten Viertel sorgten vor allem Chiara Drölls außergewöhnliche Treffer und die Freiwurfquote von Taisiia Vypovska und Rosalie Esser dafür, dass die Gegnerinnen nicht komplett davonliefen.
Erst im vierten Viertel machte es Klick!
Die Niederlage war schon fast den TuSLi-Fans ins Gesicht geschrieben, bis ein Run des Dream-Trios der Partie neuen Schwung verlieh. Vor allem Emma Rhein trug das Team schließlich durch die Aufholjagd: Mit einem herausragenden Ballvortrag, Überblick über die Spielsituation und gekonnt gezogenen Würfen, löste der Neuzugang Euphorie bei den Fans und im Team aus.
Von allen Seiten flogen nun die Würfe und die Führung der Gäste schrumpfte. Mit zwei Bilderbuch-Dreiern brachte Greta Scholle das Team kurz vor Schluss gefährlich nah an den Sieg. Eine taktische Auszeit folgte, doch die Umsetzung des geschmiedeten Plans scheiterte leider. NBO-Coach Ralf Wesslowski wusste zu kontern und entschied die letzten Sekunden mit seiner letzten Auszeit für sich.
Was nun?
Am Ende zeigte das Team vor allem eins: Durchhaltevermögen! Das erste und letzte Viertel sind das Ziel für die nächsten Partien: eine konstante Performance und ein stärkeres Reboundverhalten. Doch auch Positives nehmen wir aus dieser knappen Niederlage mit: den Beweis, dass das Team bereit ist, weiter zu kämpfen und sich zeitnah zu belohnen.