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1. Bundesliga

NBO kassiert gegen Osnabrück eine deutliche Abfuhr

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Das war zu wenig. 47:95 (18:56) unterlagen die New Baskets am letzten Spiel der Hinrunde in der 2. Damen Basketball Bundesliga gegen den Tabellenzweiten aus Osnabrück. Die Mannschaft von Nicole Telke und Ralf Weßlowski schließt die Halbserie damit auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit drei Siegen aus elf Spielen, ab. Dass sich die Mannschaft ohne Neuzugänge überhaupt als ligatauglich beweisen konnte, hat auch mit dem Kampfgeist der jungen Mannschaft zu tun. Der fehlte im letzten Heimspiel des Jahres aber.

„Es gibt drei Mannschaften in der Liga, die ein anderes Niveau haben“, schildert Sarah Zierhut ihre Eindrücke nach Spielschluss. Chemnitz, Bochum und eben Osnabrück haben mehr Qualität, so viel mehr, dass an einem normalen Tag kaum ein Sieg herausspringen kann. Mit der Einstellung, so wirkte es jedoch, gingen die Oberhausenerinnen schon in die Partie.

Ganz ohne die Kranken Paula Kohl und im Prinzip auch ohne Jarla Müller, die sieben Minuten probierte, fehlte der Mannschaft natürlich rund 60 Minuten der üblichen Rotation und eben auch im Schnitt 16 Punkte, doch das größere Problem war auf der anderen Seite des Feldes. 30 Punkte ließen die New Baskets im ersten Viertel zu und waren damit auf gutem Weg, die 100 Punkte Marke auf der falschen Seite der Anzeigetafel zu passieren. „Man hat gemerkt, dass wir kaum trainieren konnten. Da fehlt dann auch die Kraft“, erklärt Weßlowski.

Letztlich ist das aber eher eine Erklärung dafür, wenn es zum Ende des Spiels dann deutlich wird. Da konnte NBO, auch weil die Minuten in Osnabrück nun generös verteilt wurden, allerdings sogar mithalten. „Sie haben das erste Viertel fast komplett durchgespielt“, sah Weßlowski den Ansatz der Gäste früh für die Entscheidung zu sorgen. Gleich zwei Dreier schweißten die Gäste in der ersten Minute rein. Maja Manten verkürzte zwischenzeitlich auf 2:6, 5:20 stand es jedoch rund vier Minuten vor dem Ende, bis Telke überforderte New Baskets mit der Auszeit erst einmal erlöste. Die Partie war da letztlich aber schon entschieden.

Die New Baskets waren zwischenzeitlich überfordert, fingen sich aber

Mit der Zeit gelang es dann jedoch auch immer wieder, etwas Rhythmus zu bekommen und durchaus auch gute Momente zu erspielen. Manten biss sich im Laufe der Partie in die Arbeit unter den Körben und kam am Ende auf 16 Punkte und 13 Rebounds, Zierhut und sie hatten zum Ende des dritten Viertels auch noch mal eine ziemlich gute Phase. Ansonsten nutzte insbesondere Nina Wisniewski die frei gewordenen Minuten im Aufbau und machte eine ordentliche Partie. Vier Ballverluste der 17-jährigen gegen eine so abgezockte Spielerin wie Annemarie Potratz sind da völlig in Ordnung.

Samstag geht es dann, hoffentlich wieder fit und gesund, zum Derby beim Spitzenreiter Bochum, dem letzten Spiel des Jahres und dem ersten der Rückrunde.

NBO: Wisniewski (7), Spießbach (2), Krocker, Zierhut (15), Manten; Müller (2), Telke (1), Bietenbeck, Werner (4).

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