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1. Bundesliga

NBO fing sich bei den Hurricanes eine ärgerliche Niederlage ein

verfasst von oberhausen@dbbl.de

Die Trainer ärgerten sich sehr über das 50:63 des Zweitliga-Aufsteigers in Rotenburg. Eine schlechte Trefferquote verhinderte möglichen Erfolg.

Eine unnötige 50:63 (29:32)-Niederlage stand am Ende des Auswärtsspiels der New Baskets Oberhausen bei den Avides Hurricanes. In Rotenburg wäre ein Sieg wichtig gewesen, weshalb sich die Trainer Nicole Telke und Ralf Weßlowski sehr über die Art und Weise ärgerten.

„Da lassen wir jetzt auch keine Ausreden gelten“, erklärt er. Auch ohne Sarah Zierhut, Paula Kohl, Leni Antwerpen und mit einer angeschlagenen Jarla Müller hätten die New Baskets mehr als einen Weihnachtsmarktbesuch vor dem Spiel mitnehmen müssen. In der ersten Fünf wurde umgebaut, neben Müller startete Maggie Anderheide auf der zwei, Lucy Krocker, Lisa Spießbach und Maja Manten komplettierten die erste Fünf. Gut ins Spiel kamen aber die Gastgeberinnen, Manten glich zwischenzeitlich aus, die Hurricanes gingen mit 10:2 in Führung ehe Telke und Weßlowski beim Stand von 9:15 die erste Auszeit nahmen. Sie blieb ohne Erfolg, NBO gelangen in der Folge keine Punkte bis zum Viertelende, Rotenburg erhöhte auf 20:9.

Phasen ohne Treffer ließen die Avides Hurricanes davon ziehen
„Dann haben wir uns ins Spiel zurück gearbeitet“, lobt der Coach. Das zweite Viertel ging entsprechend an NBO, sie konnten auf drei Punkte verkürzen. „Dann hatten wir wieder so eine Phase“, war der Ärger nach der Pause groß. Ein Dreier von Nina Wisniewski war lange das einzige offensive Lebenszeichen ihrer Mannschaft, die Rotenburg nun Stück für Stück enteilen ließ.

Schon war der Rückstand auf über zehn Punkte gewachsen, Wisniewski betrieb in der letzten Minute noch Schadensbegrenzung, doch da war das Loch schon zu groß. „Nina ist heiß gelaufen, aber dann geben wir ihr auch zu wenig den Ball“, ärgert sich Weßlowski über die Entscheidungsfindung. Denn Rotenburg hielt den Vorsprung immer um die Zehn-Punkte-Marke, während NBO weitestgehend Backsteine fabrizierte. Wisniewski stand am Ende bei 22 Punkten, traf sieben von 13 Würfen. Die erste Fünf traf zusammen nur sieben Mal aus dem Feld, schmiss die Kugel aber auch 36 Mal daneben.

Ralf Weßlowski sauer: „Das Spiel hätten wir gewinnen müssen“
„Das Spiel hätten wir gewinnen müssen. Bei allen anderen Auswärtsspielen kann man der Mannschaft nichts vorwerfen, aber das war einfach nicht gut genug. Ich war richtig sauer“, schildert Weßlowski.

Durch Grünbergs Sieg über Braunschweig rutscht NBO wieder auf den vorletzten Platz, einzig die Neuss Tigers sind mit zwei Siegen noch hinter dem Aufsteiger, dem am Wochenende mit Osnabrück zum letzten Hinrundenspiel und zum Rückrundenauftakt in Bochum am 21. Dezember noch zwei äußerst schwierige Aufgaben bevorstehen. Dann ist kurz Pause, doch das Duell am 11. Januar bei den Talents Bonn Rhöndorf ist dann schon richtungsweisend.

NBO: Müller (2), Anderheide (5), Spießbach (5), Krocker (5), Manten (4); Telke (4), Bietenbeck (3), Werner, Wisniewski (22).

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