Dritter Platz im Zuschauerranking

Auf den dritten Platz verbessert hat sich der GISA LIONS MBC im Zuschauerranking der Toyota DBBL. Durchschnittlich 645 Besucher kamen zu den bisher neun Heimspielen in dieser Saison.

Nur Hauptstadtclub ALBA BERLIN (1154) und der Eisvögel USC Freiburg (728) spielen vor noch größerer Kulisse. Acht Heimspiele der Löwinnen fanden in der SWH.arena in Halle statt, eins beim Combined Event Mitte Januar in der Stadthalle Weißenfels, bei dem auch der Saisonrekord aufgestellt wurde. 1100 Zuschauer waren nach dem Spiel des SYNTAINICS MBC gegen Tübingen noch beim Spiel der Frauenmannschaft gegen Marburg anwesend – dies war eins von bisher neun Saisonspielen in der Toyota DBBL mit vierstelliger Zuschauerzahl.

Der GISA LIONS MBC bedankt sich bei allen Basketballfans, die den Heimspielen stets einen stimmungsvollen, fairen sowie gegenüber den Gästen und Schiedsrichten respektvollen Rahmen verleihen. Auch die zwei noch verbleibenden Heimspiele gegen Osnabrück und Herne sowie ggf. Heimspiele in den Playoffs wollen die Hallenserinnen zu einem erinnungswerten Erlebnis werden lassen.

Beim Deutschen Meister letztendlich ohne Chance

Bis zur Halbzeitpause durfte der GISA LIONS MBC von einem Überraschungscoup bei den Rutronik Stars Keltern träumen. Nach einem Einbruch in der zweiten Spielhälfte stand jedoch im Gastspiel beim Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer der Toyota DBBL mit 56:85 (37:40) die höchste Niederlage der Saison zu Buche. Mit ausgeglichener Bilanz von 9:9 Siegen gehen die Hallenserinnen als Tabellensechste in die nun zweieinhalbwöchige Spielpause.

Emma Stach stellte bei ihrem ehemaligen Club mit 15 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung auf, Elea Gaba ihre mit 13 Punkten ein. Lotta Stach konnte die Reise in die Weinbaugemeinde vor den Toren Pforzheims wegen universitärer Verpflichtungen nicht mitmachen. Nach sechs freien Tagen bittet Headcoach Timur Topal seine Schützlinge am Mittwoch nächster Woche wieder zum Training, das nächste Bundesligaspiel steht erst am Sonntag, 18. Februar, bei Schlusslicht Leverkusen auf dem Programm.

Exakt 5:54 Minuten mussten die Löwinnen in Keltern auf ihren ersten Korb, einen Dreier von Taylor Robertson, warten. Sie konnten von Glück reden, dass den Rutronik Stars bis dahin auch erst zehn Zähler gelungen waren. Dank einer starken Phase von Emma Stach und Elea Gaba fanden die Hallenserinnen ins Spiel und kamen in der 19. Minute durch den zweiten Dreier von Taylor Robertson auf 36:37 heran. Mit 37:40 ging es in die Pause.

Bis zur 22. Minute (41:42) blieb es knapp. Es folgten jedoch dreieinhalb verhängnisvolle Minuten ohne Korberfolg. Keltern setzte sich vorentscheidend auf 51:41 ab und dominierte den Rest der Partie. Im Schlussabschnitt gelangen den Löwinnen nur noch acht Punkte, den Gastgeberinnen 25. Sechs Spielerinnen punkteten bei Keltern zweistellig, am eifrigsten Nationalspielerin Alexandra Wilke (15).

Headcoach Timur Topal kommentierte die Partie wie folgt: „Wir sind schwach in die Partie gestartet, weil wir physisch und mental nicht da waren. Danach haben wir den Kampf angenommen und phasenweise sogar dominiert. In der zweiten Halbzeit hat Keltern den Druck erhöht und wir haben uns nach ein paar missglückten Aktionen zu sehr entmutigen lassen – das kann passieren. Aber dass wir im letzten Viertel mehr oder weniger aufhören zu spielen und aufgeben, darf auf keinen Fall passieren.“

GISA LIONS MBC: E. Stach (15 Punkte, 3 Dreier, 4 Rebounds, 3 Assists), Robertson (13 Punkte, 3 Dreier, 7 Rebounds), Gaba (13 Punkte, 6 Rebounds), Warley (8 Punkte, 3 Steals), Schinkel (3 Punkte, 4 Rebounds), Cousseins-Smith (2 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists), Makurat (2 Punkte), Oswald (0 Punkte), Pounds (0 Punkte), Simmons (0 Punkte).

Text: Dino Reisner
Foto: Andreas Bez