Die Serie hält: ALBA gewinnt gegen Hannover auch das letzte DBBL-Heimspiel des Jahres

Was für eine Bescherung! Das Team von ALBA BERLIN bleibt in dieser Saison der Toyota Damen Basketball Bundesliga zuhause weiter ungeschlagen und geht mit dem siebten Heimsieg in Serie sowie Tabellenplatz zwei in die Feiertage. Am Samstagnachmittag konnten auch die TK Hannover Luchse das Team von Chefcoach Cristo Cabrera in der heimischen Sömmeringhalle nicht knacken: Die Berlinerinnen hatten in einer bissigen Defensivschlacht vor über 1000 Fans den längeren Atem und schlugen die Vizemeisterinnen am Ende mit 50:46 – der perfekte Abschluss für das Jahr in der Sömmeringhalle und der perfekte Start in die Rückrunde der DBBL!

Am Wochenende zuvor hatten die Berlinerinnen gegen Nördlingen mit dem sechsten Heimsieg in Folge bereits eine neue Bestmarke in ihrer DBBL-Geschichte erreicht. Nun wollte das Team den Rekord im letzten Heimspiel des Jahres und ersten Rückrundenspiel der laufenden Saison weiter verbessern. Dafür mussten die ALBA-Spielerinnen allerdings etwas schaffen, was ihnen bisher noch nicht gelungen war: Alle drei bisherigen DBBL-Duelle mit den Luchsen aus Hannover hatten die Berlinerinnen bisher verloren – das erste davon vor exakt 365 Tagen beim Weihnachtsspiel mit gleichem Gegner an gleichem Ort und gleicher Stelle, das letzte Anfang Oktober beim Hinrundenduell in Hannover.

Beim Versuch, die Siegessammlung in der DBBL zu vervollständigen, konnte ALBAs Coach Cristo Cabrera auf das komplette Team zurückgreifen. So erhielt Lucy Reuß eine Pause, während Wiebke Schwartau nach ihrer Pause am vergangenen Spieltag wieder in den Kader zurückkehrte. In weihnachtlicher Sömmeringhallen-Atmosphäre vor 1050 Fans machten sich die Berlinerinnen ans Werk, gingen dabei aber wie die Gäste wenig besinnlich zur Sache: Von Beginn an lieferten sich die beiden defensivstärksten Teams der Liga einen intensiven Fight mit viel Einsatz, aber wenigen Punkten. Die Gäste brauchten gar fünf Minuten, bis ihnen die ersten Zähler gutgeschrieben wurden.

Am Ende des ersten Viertels stand ein 12:12-Unentschieden, und auch im zweiten Durchgang taten sich beide Teams offensiv schwer. ALBAs Kapitänin Lena Gohlisch sorgte per Buzzerbeater für den 24:25-Halbzeitstand, und mittlerweile war allen Beteiligten klar, dass es heute kein High-Scoring-Game zu sehen geben würde: Die Berlinerinnen taten sich vor allem aus der Distanz schwer (kein Treffer bei acht Versuchen), machten aber gleichzeitig den Gästen das Leben aus dem Zweierbereich schwer (sieben Treffer bei 27 Versuchen).

So blieb es dann auch in der zweiten Hälfte: Beide Teams schmissen sich weiter mit allem, was sie hatten, ins Geschehen und sorgten damit dafür, dass jeder Zähler harte Arbeit bedeutete. Hannover kam dabei etwas öfter an die Freiwurflinie und nahm eine weiter knappe 36:34-Führung mit ins Schlussviertel. Dort fanden die Berlinerinnen dann angetrieben von ihren Fans eher zu so etwas wie offensivem Rhythmus und hatten defensiv mit sieben erzwungenen Ballverlusten weiter fest die Schrauben angezogen. Mit Cleverness und Nervenstärke reichte das am Ende für den nächsten starken Sieg in der Sömmeringhalle.

Damit haben sich die ALBA-Spielerinnen nicht nur eine Bilanz von jetzt neun Siegen und drei Niederlagen unter den Weihnachtsbaum gelegt, sondern mit Hannover (sieben Siege, fünf Niederlagen) auch einen direkten Verfolger auf Distanz gehalten und Platz zwei gesichert. Der siebte Heimsieg in Serie ist gleichzeitig der perfekte Abschluss für ein überragendes Kalenderjahr 2023 in der Sömmeringhalle: Von 14 Heimspielen haben die Berlinerinnen ganze 12 gewonnen und sind dabei mehr als nur einmal über sich hinausgewachsen. Bevor bald das Jahr 2024 startet, ist das Team jedoch noch einmal auswärts gefordert: Nächsten Samstag (30. Dezember, 18.30 Uhr) geht es zu den Orthomol WINGS Leverkusen, in der Sömmeringhalle ist dann erst nach vier Auswärtsspielen in Serie am 17. Januar beim vorgezogenen Ligaspiel gegen die GiroLive Panthers Osnabrück wieder Action angesagt. Frohes Fest!


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Viertelergebnisse (ALBA erstgenannt):
12:12 | 12:13 | 10:11 | 16:10 | Endergebnis: 50:46

Game Facts (ALBA erstgenannt):
• Rebounds: 35 | 50
• Assists: 11 | 15
• Ballgewinne: 11 | 9
• Ballverluste: 17 | 24

Best of ALBA: Lena Gohlisch 11pt 4rb 1bl | Maggie Mulligan 10pt | Laina Snyder 9pt | Marie Bertholdt 7pt 6rb 1bl | Deeshyra Thomas 7pt 8rb 2st | Stefi Grigoleit 6pt 5rb 1bl | Gesamte Statistik