Dank Sieg gegen Herne: ALBA sichert sich Heimvorteil in der ersten Playoff-Runde
Platz 4! Über 2043 Fans feierten ALBAs Basketballerinnen am Samstagabend für einen souveränen 73:54-Heimsieg und den erfolgreichen Hauptrundenabschluss. Damit beendeten die Berlinerinnen die DBBL-Hauptrunde der Saison 2025/26 auf Rang vier und mit dem Heimrecht im Playoff-Viertelfinale. Dort trifft das Team von Chefcoach Cristo Cabrera nun ab dem 2. April (19 Uhr, Sömmeringhalle) in einer Best-of-3-Runde auf die GiroLive Panthers Osnabrück.
Foto: Florian Ullbrich
Der erste Heimauftritt von ALBAs Basketballerinnen in der Charlottenburger Sömmeringhalle nach einem Monat erinnerte direkt vor dem Spiel noch einmal an den letzten: In einer Mini-Zeremonie wurde das ab sofort unter der Hallendecke prangende Pokalsiegerinnen-Banner eingeweiht. Bei den Berlinerinnen fehlten Leoni Kreyenfeld, Greta Scholle und Lilli Schultze im Kader. Letztere feierte am Nachmittag an gleicher Stelle mit ALBAs Kooperationspartnerinnen vom TuS Lichterfelde einen eindrucksvollen 85:45-Erfolg in der 2. DBBL Nord gegen den ETV aus Hamburg.
Zwei Siege feierte ALBA in dieser Saison bereits gegen Herne und im Kampf um die noch bestmögliche Playoff-Platzierung sollte ein weiterer her. Obwohl die Gäste mit zwei erfolgreichen Angriffen starteten, ließen die Hauptstädterinnen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Partie gewinnen wollen. Mit einem 12:2-Run und starken Phasen mit gleich mehreren Korberfolgen hintereinander von Tessa Stammbeger, Jo Raflo und Emily Kiser gewann ALBA das erste Viertel 25:14. Im zweiten Viertel bauten die Gastgeberinnen den Vorsprung noch aus. Immer dann, wenn Herne drohte in Schwung zu kommen, schob ALBA dem einen Riegel vor. So auch beim vielleicht am meisten umjubelten Korb des gesamten Spiels. Alina Hartmann wurde beim Dreier-Versuch gefoult, der Ball ging dennoch rein und den fälligen Freiwurf verwandelte sie zum erfolgreichen Vier-Punkt-Spiel. Damit war die Partie zur Halbzeit (39:25) schon fast gelaufen.
Vor allem, weil ALBA auch im dritten Viertel nicht locker ließ. Die Berlinerinnen verteidigten weiter konzentriert und punkteten in der Offensive zuverlässig. In der zweiten Halbzeit trugen sich dann u.a. auch Abby Muse und Theresa Simon mehrfach auf dem Spielberichtsbogen ein. Mit 22 Punkten Vorsprung ging es beim Stand von 58:36 ins letzte Viertel, das am Ende das einzige blieb, das die Hernerinnen (knapp) für sich entschieden. So sicherten sich die Berlinerinnen am Ende einen klaren 73:54-Erfolg.
Durch die parallelen Ergebnisse schob sich ALBA von Rang sieben auf Platz vier der DBBL-Tabelle nach vorne und darf die schönste Zeit des Jahres am 2. April zu Hause beginnen. Tipoff im ersten Playoff-Spiel gegen Osnabrück am Gründonnerstag ist um 19 Uhr, Tickets gibt es HIER! Spiel 2 findet in der niedersächsischen Großstadt am Ostersamstag (04. April) statt, ein eventuelles Spiel 3 am Ostermontag (06. April, 16 Uhr) dann wieder in der Sömmeringhalle.
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Viertelergebnisse (ALBA erstgenannt):
25:14 |14:11 | 19:11 | 15:18 | Endergebnis: 73:54
Game Facts (ALBA erstgenannt):
• Rebounds: 46 | 34
• Assists: 16 | 17
• Ballgewinne: 6 | 6
• Ballverluste: 16 | 15
Best of ALBA: Tessa Stammberger 15pt 6rb | Emily Kiser 11pt 6rb | Jo Raflo 9pt 4rb | Komplette Statistik